Mölltaler Gletscher: Von der Zwangspause zur Tagesbestleistung.
- CF CEO IchWillMehr-Portale
- 26. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Hallo zusammen,
die vergangenen zwei Wochen hier am Mölltaler Gletscher waren ein echtes Wechselbad der Gefühle und ein perfektes Beispiel dafür, was es heißt, bei #Project3M+2 die Natur als ständigen Begleiter zu haben. Als ich am 11. Mai die magische Halbzeit meines Projekts erreichte – mit dem festen Ziel vor Augen, die neue Marke von über 4,888 Millionen Höhenmetern zu knacken –, ahnte ich noch nicht, wie sehr mich dieser Monat fordern würde.

Kurz nach der Ankunft hieß es erst einmal: Zwangspause! Mitten im Wonnemonat Mai meldete sich der Winter mit unerbittlicher Härte zurück. Gleich drei Tage lang war ich regelrecht eingeschneit. Sturm, tiefer Winter und gut ein halber Meter Neuschnee machten jeden Versuch, sinnvoll auf die Piste zu gehen, zunichte. Die Tage waren schon ganz besonders, mitten im Schneesturm auf 2800 m. Und es fehlen durch die Zwangspause auch viele Höhenmeter: Klar ausgedrückt gut 40.000. Aber Skifahren ist und bleibt ein Freiluftsport, und ich sage mir in solchen Momenten immer: Veränderungen sind Chancen!
Als sich die dunklen Wolken schließlich verzogen, zeigte sich der Gletscher von seiner allerschönsten Seite. Die Bedingungen, die mich nach der Zwangspause erwarteten, waren schlichtweg perfekt: staubender Pulverschnee, strahlend blauer Himmel und viel Platz auf den Pisten, die bis hinunter zur Eissee-Talstation auf 2200 Metern bestens präpariert waren. Es machte regelrecht „Bäng“ im Kopf – Motivation, mentale Stärke und Wille waren auf Knopfdruck wieder voll da und die Rückschläge der Vortage sofort vergessen.

Was in dieser Phase besonders herausragte, war die unfassbar gute Zusammenarbeit mit den Menschen am Mölltaler Gletscher. Egal, ob es um die Pistenbedingungen nach dem heftigen Neuschnee, den Umgang mit extremen Wetterkapriolen oder die rasche Lösung kleinerer technischer Herausforderungen ging – die Unterstützung durch die Verantwortlichen vor Ort war phänomenal. Ohne diese unglaubliche Flexibilität und die tolle Kooperation der Gletscherbahnen wären die darauffolgenden Tage so nicht machbar gewesen. Gerade in einer Zeit, in der mein eigenes Team krankheitsbedingt dauerhafte Ausfälle verkraften musste, war dieser Rückhalt am Berg Gold wert.

Der krönende Abschluss dieser intensiven Phase bis zum 25. Mai war ein absoluter Rekordtag. Nachdem ich meine Tagesleistung Schritt für Schritt wieder gesteigert hatte, konnte ich meine bisherige Bestmarke am Mölltaler Gletscher regelrecht pulverisieren. Es war der perfekte Summenzug für diesen Abschnitt: Aus einer dreitägigen Zwangspause im Schneesturm heraus zu absoluten Traumverhältnissen, der Verlängerung des Aufenthaltes nach hinten, exzellent unterstützt durch ein großartiges Netzwerk vor Ort, hin zu einer neuen Tagesbestleistung.
Hier noch einmal Daten zum Mölltaler Gletscher bei #Project3M+2 (Nov.&Mai):
257.508 Höhenmeter (Top-3 Wert Gesamthöhenmeter)
24 Tage vor Ort (Top-2 Wert Tage vor Ort)
21.475 Höhenmeter an 21.05.2026 (Top 18- Wert Tagesbestleistung)
436 Liftfahrten am Gletscher-Jet (Top-3 Wert Meistbenutzte Lifte)
Die Odyssee geht weiter, und das Ziel bleibt fest im Blick!
Euer Bond auf Brettern




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