Zurück in Hochfügen – Winterfinale und neue Chancen.
- Christian Flühr

- 8. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Ich bin zurück in Hochfügen. Genau dort, wo für mich zu Beginn der Saison ein wichtiger Schritt in Richtung Weltrekord begonnen hat. Damals lief alles nach Plan – doch inzwischen hat sich die Ausgangslage komplett verändert.
Aus meinem ursprünglichen #Project3M ist #Project3M+2 geworden. Der Grund: Der Weltrekord wurde angehoben – und zwar deutlich. Statt etwas mehr als drei Millionen Höhenmeter liegt die neue Bestmarke jetzt bei 4,888 Millionen. Mein Ziel bleibt trotzdem dasselbe: Ich will bis zum 10. November 2026 die fünf Millionen knacken.
Klar, als die Nachricht kam, war das erstmal ein Dämpfer. Im Team herrschte kurzzeitig Katerstimmung. Aber lange konnten wir uns damit nicht aufhalten. Uns war schnell klar: Jetzt beginnt die echte Aufholjagd. Also haben wir umgeplant, neu gerechnet – und ziemlich schnell stand fest, dass ich nochmal nach Hochfügen zurückkehre.

Warum Hochfügen? Ganz einfach: Hier passt vieles zusammen. Schneesicherheit bis weit in den April hinein, starke Liftanlagen und vor allem die Chance, richtig viele Höhenmeter zu sammeln. Und diesmal könnte sogar noch mehr drin sein als beim ersten Besuch.
Ich habe mir die Topografie der Lifte nochmal genau angeschaut – und dabei Möglichkeiten entdeckt, die Anfang Dezember so noch nicht gegeben waren. Wenn alles passt, können wir die bisherigen Tageswerte deutlich steigern. Aber ich weiß auch aus mittlerweile über 125 Skitagen: Theorie und Praxis sind nicht immer deckungsgleich. Trotzdem – ich freue mich extrem auf die Tage hier und im Wohlfühlhotel Schiestl.

Mein Alltag ist aktuell komplett durchgetaktet. Der Wecker klingelt um 6:00 Uhr, dann geht’s direkt los. Ich will so früh wie möglich auf den Berg, um die besten Bedingungen mitzunehmen. Kurz nach sieben sitze ich meistens schon in der Personalgondel. Gerade jetzt, in der späten Saisonphase, sind die frühen Stunden Gold wert. Der Schnee ist hart, die Pisten schnell – perfekter „Höhenmeter-Turbo“.
Wo stehe ich aktuell? Ich nähere mich der Zwei-Millionen-Marke. Um mein Ziel zu erreichen, brauche ich im Schnitt etwa 14.000 Höhenmeter pro Tag. Bisher war ich in 13 Skigebieten unterwegs, 22 weitere stehen noch auf dem Plan. Wenn alles gut läuft, habe ich im Mai bereits mehr als die Hälfte geschafft.
Die nächsten Tage in Hochfügen werden entscheidend. Finale der Saison, volle Konzentration, maximale Höhenmeter. Genau mein Ding.
Wenn du das Ganze live verfolgen willst:👉 https://www.bond-auf-brettern.com/live-ticker
Ich halte dich auf dem Laufenden.



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