31.351 Höhenmeter an einem Tag: Wahnsinn in Hochfügen! 🚀❄️
- Christian Flühr

- 13. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Was für eine Woche! Wenn mir vor ein paar Monaten jemand gesagt hätte, dass wir im April 2026 noch einmal so ein Feuerwerk abbrennen, hätte ich vermutlich nur müde gelächelt. Aber Hochfügen hat geliefert – und wie!
Im Rahmen von #Project3M+2 war ich letzte Woche zum zweiten Mal in dieser Saison im Zillertal unterwegs. Mein Ziel: Die 2-Millionen-Marke am Horizont fest im Blick behalten. Was dann passierte, war selbst für mich „Extremsport-Alltag“ pur.
Der Tag, an dem die Holzalmbahn glühte

Donnerstag, der 09. April. Der Wecker klingelt früh, die Beine fühlen sich nach 150 Tagen Dauereinsatz eigentlich an wie Blei. Aber die Bedingungen waren perfekt.
Ich habe mir die Holzalmbahn vorgenommen – ein echter „Höhenmeter-Fresser“. Von acht Uhr morgens bis zum letzten Sessel bin ich fast ohne Pause durchgefahren. Das Ergebnis am Abend hat selbst das Team der Bergbahnen sprachlos gemacht: 31.351 Höhenmeter an einem einzigen Tag.
"Das ist wohl das Maß aller Dinge, was theoretisch und praktisch hier möglich ist." – Helmuth Grünbacher (GF Bergbahnen Hochfügen)
30.000 Stöße und brennende Muskeln

Viele fragen mich: "Christian, wie hältst du das körperlich durch?" Mein Teamarzt Dr. Christian Schmidt (Bild links) hat es passend zusammengefasst: Es ist ein tägliches, hochintensives Intervalltraining – und das seit fast fünf Monaten.
Jeder Schwung, jede Bodenwelle bedeutet einen Stoß, den die Knie abfangen müssen. Über 30.000 Mal am Tag federe ich mein mehrfaches Körpergewicht ab. Wenn dann im April der Schnee weich wird, wird es zur reinen Kopfsache. Koordination und Kraft sind am Limit, aber der Wille zum Weltrekord schiebt an!
Überraschung beim 60. Seilrennen

Als wäre die Rekordjagd nicht genug, gab es noch ein echtes Highlight: Das legendäre Hochfügener Seilrennen. Zusammen mit Fanny Brandl und Wenzel Friedsam sind wir als Team in der Kategorie "Flotter Dreier" an den Start gegangen. Und was soll ich sagen? Platz 2! Ein Podiumsplatz bei diesem Traditionsrennen ist das Sahnehäubchen auf einer extrem erfolgreichen Woche.
Wie geht es weiter?
Die 100.000 Höhenmeter aus den vier Tagen in Hochfügen geben uns massiv Rückenwind. Jetzt ziehen wir weiter über Hochoetz nach Obergurgl. Das ist für mich eine Reise in die eigene Geschichte: Vor 15 Jahren habe ich dort meinen Rekord von 264 Stunden Nonstop-Skifahren aufgestellt.
Die Schneelage ist top, die Motivation riesig.
Danke an:
Das Team der Bergbahnen Hochfügen für den Support und die Daten.
Das Wohlfühlhotel Schiestl für die nötige Regeneration (die ich dringend gebraucht habe!).
Und natürlich an EUCH fürs Mitfiebern!
Bleibt dran am Live-Ticker, es bleibt spannend!
Euer Christian 🎿💥




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